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Heizen mit Sonne & Holz

 
 

Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung

Der Markt bietet heute eine Vielzahl von Konzepten für sogenannte Kombi-Solaranlagen an. Besonders günstige Voraussetzungen für eine Solarheizung liegen vor, wenn die Kollektoren mit einer Neigung von mehr als 30° nach Süden ausgerichtet werden können und ein Niedertemperatur-(Flächen-)heizsystem vorhanden ist. Je nach Größe der Anlage und Wärmedämmstandard des Gebäudes können zwischen 20% und 100% Heizenergie solar gedeckt werden.

Der Hauptnutzen von heizungsunterstützenden Solaranlagen wird in der Übergangszeit erzielt. Der Heizkessel bleibt im Sommer ganz außer Betrieb.

 

Das Gelingen einer Sonnenheizung ist nicht eine Frage einer möglichst komplexen und teueren Anlage, sondern eines einfachen, durchdachten Systems, bei dem Details konsequent beachtet und die Arbeit sorgfältig aus-geführt wird. Mit planerischem Geschick lassen sich auch vorhandene Kompo-nenten der Heizungsanlage sinnvoll in ein Gesamtkonzept einbinden.

Sonne und Holz - ein ideales Paar

Moderne Holzfeuerungen (Stückholz oder Pellets) lassen sich ideal mit Solarwärmeanlagen kombinieren. Sowohl Solaranlage als auch Holzheizung benötigen einen Wärmespeicher. Beide Energieträger sind regenerativ und CO2-neutral. Im Sommer und an sonnigen Tagen während der Übergangszeiten muß nicht geheizt werden.
Bei gut gedämmten Gebäuden und nicht zu klein dimensionierten Solaranlagen wird nur wenig Brennholz benötigt. In diesen Fällen kommen auch wohnraumbeheizte Öfen mit Wassereinsatz als Zentralheizung in Betracht.

 

 
Der "Holzkessel im Wohnzimmer" als Kachelofeneinsatz oder Kaminofen: wichtig für den Heizkomfort ist eine hohe wasserseitige Leistung. Die raumseitige Wärmeabstrahlung soll an den Wärmebedarf des Aufstellungsraumes angepaßt sein.  
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